Ursache Zölibat?
Leserbrief– 08.02.2024 – Münchner Merkur

In der katholischen Kirche sind es die unmenschlichen Rahmenbedingungen der Pflicht zum Zölibat. Junge Männer vom Leben abzuschneiden und zum Neutrum zu erklären, ist Machtmissbrauch und vor Gott nicht zu verantworten.
Bei der Aufarbeitung von menschlichen Versagen wird an den Symptomen herumgedoktert, anstatt die Krankheit zu heilen und die vom Menschen eingeführte Pflicht zum Zölibat mit einem Federstrich aus der Welt zu schaffen.

Dann dürften auch die Frauen und Kinder der Kleriker ihr qualvolles Schattendasein aufgeben.

Ilse Sixt Oberpframmern

 

 

SEGEN FÜR HOMOSEXUELLE
Leserbrief – Münchner Merkur – 20.12.2023

Homosexuelle können jetzt auch in der katholischen Kirche gesegnet werden. Bei Waffen, Autos und Tieren ist das doch schon lange erlaubt.
V e r d a m m t  w e n i g  W o l l e,  s a g t e  d e r  T e u f e l  u n d  s c h o r  e i n  S c h w e i n.

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Forderung nach einem Ende des Zölibats
Leserbrief - OVB - 01.12.2023

Solange die Institution katholische Kirche mit Papst Franziskus an der Spitze nicht zugeben kann, dass sie seit 1000 Jahren nicht nur aus Männern, sondern aus Menschen, d.h. aus Männern UND Frauen besteht, steht sie auf Tonfüssen! Ohne die Missbrauchstäter in Schutz nehmen zu wollen, sind auch sie Opfer dieser unmenschlichen Rahmenbedingungen. Bei der Aufarbeitung dieser Vergehen wird nur an den Symptomen herumgedoktert, anstatt die Krankheit zu heilen und die Pflicht zum unseligen Zölibat mit einem Federstrich abzuschaffen!

Erst wenn die Schöpfungsordnung Gottes wieder in Kraft tritt
und Liebe ihr einziger Pfeiler ist,

wird sich der Glaube an Christus und seine Kirche, die er auf dem Felsen Petri gebaut hat, wieder erneuern!

IIlse Sixt Oberpframmern – www.ilsesixt.de

 

 

WO BLEIBT DER MENSCH?
Leserbrief – 31.10.2023 – Passauer Neue Presse

Zum Artikel „Langsam in Bewegung“ vom 30. Oktober:

„In Rom wurde viel und auch ehrlich diskutiert, keine Frage. Was aber weiterhin auf der Strecke bleibt, ist der Mensch. Es ist kaum zu fassen, dass die Institution katholische Kirche seit 1000 Jahren vorgibt, nur aus zölibatär lebenden, überirdischen Männern zu bestehen. Folglich ‚existieren‘ nach Lehre der Kirche keine Frauen – um es deutlich zu sagen:

Keine Frauen an der Seite eines Priesters!

Was heißt romtreu? Es heißt weiterhin, wie seit 1000 Jahren, Frauen und Kinder der Priester zu verleugnen und so an der Liebe Gottes schuldig zu werden. Gnade den Verantwortlichen!

Ilse Sixt Oberpframmern – www.ilsesixt.de

 

 

Ad Fontes International, Oktober 2023
Zeitschrift für Theologie, geistliches Leben und christliche Kultur

Ein Einruf von Ilse Sixt

Der Zölibat, das eigentliche Problem der katholischen Kirche

Nach 22 Jahren beten, nachdenken, erleben und schreiben, ist mir das eigentliche Problem der katholischen Kirche immer deutlicher vor Augen geführt worden. Es ist kaum zu fassen, dass diese seit 1000 Jahren vorgibt, nur aus zölibatär lebenden, überirdischen Männern zu bestehen. Folglich „existieren“ nach Lehre der Kirche keine Frauen – um es deutlich zu sagen: Keine Frauen an der Seite eines Priesters! Was heißt „romtreu“? Es heißt: Weiterhin – wie seit 1000 Jahren – Frauen und Kinder der Priester verleugnen – und so an der Liebe Gottes schuldig zu werden! Gnade den Verantwortlichen!

„Aus einem Irrtum wird keine Wahrheit,
auch wenn man ihn noch so weit verbreitet.
Aus einer Wahrheit wird kein Irrtum,
selbst wenn kein Mensch sie sieht.“
Mahatma Gandhi

Alle Diskussionen in der katholischen Kirche sind nur Wortgefechte und laufen ins Leere, so lange die Schöpfungsordnung Gottes hartnäckig ignoriert – das heißt – der Mensch - als Ebenbild Gottes weiterhin außer acht gelassen wird. Meine Erkenntnis: Auf dem Boden der „Tatsachen“ bleiben. Da stehen im Mittelpunkt – Mann und Frau. – (Auch Priester sind Männer) Sie sind der „Grundstein“ und Christus der „Eckstein“ der Schöpfung! – Das ist das Fundament unseres Glaubens! Ein sehr engagierter Priester (Missionar) hat mir geschrieben: „ Der jetzige Papst führt uns weiter auf dem falschen Weg. Aber der Heilige Geist wird einen Weg finden, die Kirche nicht zu retten, sondern sie zu erneuern!

„Ich weiß nicht,
ob es besser wird,
wenn es anders wird.
Aber es muss anders werden,
wenn es besser werden soll.“
G.Ch. Lichtenberg

Bei allen Diskussionen um Reformen in der katholischen Kirche führen Männer das Wort – eben aus ihrer Sicht. Als Frau bin ich aber der Meinung: Die Reformen müssen buchstäblich bei Adam und Eva beginnen. Gott hat Mann – und – Frau erschaffen. Die Ehe ist also sein Schöpfungsplan, den er nach dem Prinzip bei – Mensch – Tier – und Pflanze – in – männlich und weiblich - angeordnet hat. Gott war – VOR – den Zeiten und lebt in Ewigkeit. ER IST LIEBE! Aus Liebe hat er den Menschen erschaffen, um – SICH – als Liebe weiterzugeben. Als die Zeit erfüllt war, ist er vor 2000 Jahren in Christus Mensch geworden. Gott ist also - GOTT und MENSCH. Vor 1000 Jahren hat ihm die katholische Kirche durch die Einführung des Zölibats das MENSCHSEIN genommen. Seit dieser Zeit darf GOTT nicht mehr GOTT und MENSCH – sondern nur mehr – GOTT – sein.

Was der unselige Pflichtzölibat (ohne Annahme keine Zulassung zur Priesterweihe) schon an Lügen, Tränen, Schmerzen, Ängsten, Verzweiflung, bis hin zum Selbstmord verursacht hat, kann kein Befürworter dieses unmenschlichen Gesetzes – wider die Natur – einmal mit ruhigem Gewissen vor Gott verantworten. Priester, die nach der Weihe mit Entsetzen feststellen, zwar – Menschen – aber keine – Männer – mehr sein zu dürfen, fallen in Depressionen und fühlen sich unendlich einsam. Bleiben sie trotzdem – Männer – muß gelogen werden. Die Leidtragenden sind die Frauen der Priester, die aus Liebe ihr Leben der katholischen Kirche opfern (und das schon seit 1000 Jahren) und deren Kinder, von denen es (Aussage eines Insiders) weltweit jährlich 3000 gibt. Diese Kinder dürfen, wenn sie Glück haben, zu ihren Vätern – Onkel – sagen, meistens aber müssen sie in der Versenkung verschwinden. Jeder Mensch will von „einem Menschen“ geliebt werden. Hat er diese Liebe, kann er alle Menschen lieben. Fehlt ihm diese eine Liebe, nützt es ihm als Priester nichts, wenn ihn eine ganze Gemeinde liebt. Er ist – und bleibt – allein! Nur wer dieses „Alleinsein“ im eigenen Herzen erlitten hat, kann sich in die Sehnsüchte und Bedürfnisse eines anderen hineindenken. Liebe, die nicht erwidert wird, erkaltet. Die katholische Kirche ist im Laufe der Jahrhunderte „ verkopft.“ Ihr ist das Herz, also Gottes Barmherzigkeit weitgehend abhanden gekommen. Männer können ein Lager bereiten. Zu einem Heim braucht es eine Frau, die Kopf und Herz verbindet. Das Ziel der Reform: Die katholische Kirche muß bestrebt sein, mit Hilfe des Heiligen Geistes, ihre Glaubwürdigkeit, Menschlichkeit und Schönheit wieder zurückzugewinnen. Der Zölibat – als Verknüpfung mit der Berufung zum Priester, wird der katholischen Kirche auf Dauer zum Verhängnis werden. Darum muß die Zeit der geschlechtslosen, überirdischen Funktionäre nach 1000 Jahren ihrem Ende entgegen gehen.

„Wir wollen das Antlitzunserer Mutter, der Kirche,
so herrlich gestalten, dass sie wieder
eine Einladung wird für jene, die drinnen sind, und jene, die draußen stehen.“
Papst Johannes XXIII.

SCHLUSS – FOLGERUNG!

Seit der Einführung des Zölibats, gibt es in der katholischen Kirche, logisch gedacht – nur Männer. Da aber die Frauen nach Gottes Willen weiter existierten, wurden sie von den Klerikern als alleinstehende und praktische Zugaben genommen. (Liebe nicht ausgeschlossen!) Somit gibt es in keiner Schicht der Gesellschaft so viele ledige Frauen, ledige Mütter und ledige Kinder. Die katholische Kirche predigt Moral und Enthaltsamkeit vor der Ehe. Spätestens da muß sie merken, dass sie bei der Einführung des Zölibats dem Widersacher, dem Vater der Lüge auf den Leim gegangen ist, dem es um Macht, Reichtum und Vernichtung geht. Nur wer liebt und geliebt wird, kann den Glauben an Jesus Christus, der die Liebe ist, in die Tat umsetzen! Solange aber der Priester bei der Weihe zum „überirdischen“ Funktionär der katholischen Kirche gemacht wird, ist er programmiert, seinen Kopf nur im Himmel zu haben. Ihm wurde die „Erdung“ genommen. Wenn er aber trotzdem mit beiden Beinen auf der Erde steht, sich eine Frau an seine Seite holt, muß diese ein Schattendasein führen, das oft mit schweren, seelischen Qualen verbunden ist. Ist es in der Männerkirche wirklich noch keinem aufgefallen, dass die Frauen an der Seite eines Klerikers eine – Null – sind? Als gute Geister dürfen sie in den Residenzen und Pfarrhöfen unermüdlich am Werk sein. Ansonsten aber haben sie die traurige Pflicht, vor der Öffentlichkeit in der Versenkung zu verschwinden.

„In den hebräischen Worten für „ Mann“ und „ Frau“ stecken jeweils die beiden Buchstaben, die das Wort „ Feuer“ ergeben. Jedes dieser beiden Wörter hat aber auch einen Buchstaben den das andere nicht hat. Nimmt man diese beiden Buchstaben zusammen, ergibt sich die Abkürzung – JH -. Das will sagen: Wo Mann und Frau sich einander geben,
ist Gegenwart Gottes und Feuer“.

Papst Benedikt XVI. Zitat aus dem Buch:
„Zur Liebe geschaffen“ Impulse für Familien

Der Ausweg aus diesem 1000-jährigen Teufelskreis kann nur so gelingen: Der Priester muß wieder „Mann“ sein dürfen, dann darf die Frau an seiner Seite wieder „Frau“ sein. Wie heißt es in der Heiligen Schrift: „Sie werden ein Fleisch sein!“

Ilse Sixt (*1936) aus Oberpframmern engagiert sich seit vielen Jahren gegen den Pflichtzölibat. Kontakt: info@ilsesixt.de

 

 

Mehr Glaubwürdigkeit ohne Zölibat
Münchner Merkur – 23. September 2023

Wandel ist notwendig; Leserforum 22. September

Unser Leben währet 70 Jahre und wenn’s hochkommt 80, darum ist Eile geboten,

die Schöpfungsordnung Gottes wieder in Kraft zu setzen.

Die Männerdomäne hat im blinden Aktionismus im Jahr 1139 die Pflicht zum Zölibat eingeführt und dabei übersehen, dass sie sich dadurch ihr eigenes Gefängnis gebaut hat in der Melancholie und Resignation oft ihre Begleiter sind. Die Frau, die zweite Hälfte der Schöpfung, haben sie in ihrem Hochmut aus ihrem Bewusstsein ausgeblendet. Hätte Gott aber keine Frau erschaffen, wäre Jesus nicht geboren worden. Logischerweise gäbe es dann auch keine hochrangigen zölibatär lebenden Kleriker. Solange die Institution katholische Kirche mit Papst Franziskus und mit seinem betagten Gefolge nicht zugeben kann, dass auch sie aus Männern UND Frauen, eben aus Menschen mit Herz und Gefühlen besteht, betreibt sie Schaumschlägerei. Was würde die katholische Kirche durch die Freistellung des Pflichtzölibats verlieren?

Vielleicht Macht und Reichtum!

Was würde sie gewinnen? Ganz bestimmt:

Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit, Verständnis, Menschlichkeit und Liebe!

Denn: Liebe ist der Weg Gottes zum Menschen; Liebe ist auch der Weg des Menschen zu Gott!

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

 

 

Der lange Schatten des Täters

Artikel - OVB 08.09.2023

Ohne die Missbrauchstäter in Schutz nehmen zu wollen, liegen die Ursachen für deren Verhalten viel tiefer. So beklagt ein emeritierter Kardinal in seinem Vortrag die Schwerhörigkeit und Taubheit gegenüber Gott. Das sei die größte Not unserer Zeit. Dazu sagt der Hl. Augustinus:

„Wer von Gott erhört werden will, der höre zuerst auf Gott.“

In der Institution Katholische Kirche aber sind Strukturen entstanden, die sich vorwiegend um den Götzen Mammon drehen. Dem Sendungsauftrag Jesu schenkt kaum mehr einer vorrangige Bedeutung. Wenn wir beten: „Komm Heiliger Geist und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe“, so setzt dieses Gebet das Herz in uns voraus. Wenn aber der Priester sein Herz oft verleugnen, d.h. alle seine Gefühle auf Eis legen muss, was soll dann der Hl. Geist in ihm entzünden? Im Hauptgebot der Lehre Christi heißt es :

„Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.“

Es heißt nicht:

„Liebe nur Gott über alles.“

Solange Kardinal Marx und seine Mitbrüder, auch der Papst nicht zugeben können, dass auch sie Menschen mit Gefühlen und Sehnsüchten, eben Menschen sind, sind alle Diskussionen nur Schaumschlägerei. Der Institution Katholische Kirche ist die Wirklichkeit abhanden gekommen. Der Pflichtzölibat, wer zölibatär leben will, braucht kein Gesetz, zwingt den Klerus zum Lügen und ist vor Gott nicht zu verantworten! Die Wahrheit geht zwar unter, aber sie ertrinkt nicht!

Ilse Sixt Oberpframmern

 

 

Kirchenobere an den Pranger
Leserbrief – Ebersberger Zeitung 17.7.2023

Nicht die Missbrauchstäter gehören in erster Linie an den Pranger gestellt,

sondern Papst, Bischöfe und Kardinäle.

Sie führen sich seit 1000 Jahren als Männerdomäne auf, ignorieren die Schöpfungsordnung, in der Mann und Frau das Ebenbild Gottes bilden. Es heißt in der Heiligen Schrift: „In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat. (.Tim.4,1-3)

Wer zölibatär leben will, braucht kein Gesetz!

Ilse Sixt Oberpframmern

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirche als Institution MITSCHULDIG

Veröffentlicht in der Bürgerredaktion - 15.06.2023

Ist der Institution katholische Kirche mittlerweile bewusst geworden, dass Gott nicht nur Männer erschaffen hat? Seit Einführung der Pflicht zum Zölibat befindet sich der Klerus In einer dunklen Sackgasse,

aus der es OHNE Umdenken KEIN Zurück gibt.

Solange sich die Bischöfe und Kardinäle gegenseitig hinters Licht führen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, kann es keine Lösung in diesem festgefahrenen System geben. Es heißt in der Heiligen Schrift:
„In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat. (1 Tim 4,1-3)“ – Wer zölibatär leben will, braucht kein Gesetz!

„Die erbarmungsloseste Waffe -die Darlegung der Fakten.“
B. Barre

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

 

 

 

 

Jetzt sind mutige Bischöfe gefragt

Veröffentlicht in der Bürgerredaktion - 06.05.2023

Um beim synodalen Weg eine Kehrtwendung herbeizuführen, müssen Papst UND Bischöfe erst den Mut aufbringen, zu ihrem Mann- sein zu stehen.

Wenn es aber Männer gibt, gibt es auch Frauen!

Diese Wahrheit setzt voraus, dass die Schöpfungsordnung Gottes wieder akzeptiert wird, die im Jahr 1139 durch die Einführung des Pflichtzölibats aufgehoben wurde. Jetzt aber sitzen sich die Hochwürdigen Herren in den Bischofskonferenzen gegenüber und geben sich als unfehlbare Funktionäre des Glaubens aus. Jeder aber weiß vom andern, dass er ein Verhältnis mit einer Frau hat, die aber im Alltag in der Versenkung zu verschwinden hat. Diese Frauen führen der Liebe wegen ein qualvolles Schattendasein. Jeder weiß das vom andern, aber keiner würde es seinem Mitbruder gegenüber zugeben. Schuld an diesem Verhalten der Kleriker sind die unmenschlichen Rahmenbedingungen der katholischen Kirche. Die Pflicht zum Zölibat ist aus Macht und Habgier entstanden und hat nichts mit Gott, der die Liebe ist, zu tun. Erst wenn der Priester wieder Mann und die Frau an seiner Seite wieder Frau sein darf, gelingt Neuevangelisierung.

Ohne Liebe – kein Leben!

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

Die Institution Katholische Kirche
muss erst zur Wahrheit zurückkehren

Leserbrief - 21.03.2023 Ebersberger Zeitung

In den Bischofskonferenzen sitzen sich die, meist betagten Herren gegenüber und geben sich als unfehlbare Funktionäre des Glaubens aus. Jeder aber weiß vom anderen, dass er ein Verhältnis mit einer Frau hat, die aber im Alltag in der Versenkung verschwinden muss. Diese Frauen führen der Liebe wegen  ein qualvolles Schattendasein. Jeder weiß das vom anderen, aber keiner würde es seinem Mitbruder gegenüber zugeben. Schuld an diesem Verhalten der Kleriker sind die unmenschlichen Rahmenbedingungen der Institution katholische Kirche. Die Pflicht zum Zölibat ist aus

MACHT und HABGIER

der hohen Herren entstanden und hat nichts mit Gott, der die Liebe ist, zu tun.  Erst wenn der Priester wieder Mann und die Frau an seiner Seite Frau sein darf, tritt die Schöpfungsordnung Gottes wieder in Kraft.

Ohne LIEBE – kein LEBEN!

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

ZUM TOD VONBENEDIKT XVI.

Leserbrief – 3.1.2023 – Münchner Merkur

Papst Benedikt hat die Kirche menschlicher gemacht. Wenn jetzt Papst Franziskus auf dieser Linie weiterdenkt, müsste er endlich zugeben können, dass auch er und seine Mitbrüder nach der Priesterweihe Menschen, bzw. Männer geblieben sind. Dann müssten die hohen Herren nicht mehr mit betagten Männeraugen in die Krippe schauen, sondern mit den Augen der Priesterkinder.
Nach Aussage eines Theologieprofessors gibt es weltweit JÄHRLICH 3000 davon. Als Opfergabe könnten sie dann die vielen Tränen dieser Mütter dem Jesuskind zum Trost darbringen. Vielleicht spürt er dann mit seinem Gefolge, dass auch sie Menschen – Männer mit Herz und Gefühlen geblieben sind.

„Ich bin der Wahrheit VERPFLICHTET,
wie ich sie jeden Tag erkenne,
und NICHT der Beständigkeit.“
M. Gandhi

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

 

 

BUCHSTABENRELIGION

Leserbrief – 6.12.2022 – Münchner Merkur

„Hören, Reden, Beraten und Beten“ sind bestimmt wichtige Voraussetzungen, um Strukturen zu ändern. Solange aber konsequent geleugnet wird, dass 25 – jährige Männer nach der Priesterweihe Männer bleiben und nicht zum Neutrum umgewandelt werden, bleibt es bei der Buchstabenreligion

OHNE HERZ und GEFÜHLE.

Es ist für mich haarsträubend, ohne Scham die Schöpfungsordnung Gottes seit 1000 Jahren zu ignorieren. Und so bleiben weiterhin die Frauen als praktische Zugaben der hohen Herren, stumme Dienerinnen im Untergrund, weil auch sie wissen, dass das größte Glück im anderen Menschen liegt.

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

Im Mammon erstickt
Leserbrief– Münchner Merkur – 10.11.2022

Papst Benedikt will sich verteidigen; Report 9. November

Die Institution katholische Kirche ist seit der Einführung der Pflicht zum Zölibat im Jahr 1139 verkopft. Ihr ist das Menschsein abhanden gekommen. MACHT und BESITZ sind das ZIEL seit 1000 Jahren. Der Mensch – also Mann und Frau als Ebenbild Gottesist im Mammon erstickt worden.

Es bleiben aber: Glaube – Hoffnung – Liebe!

Im Laufe der Jahrhunderte ist es der greisen Männerdomäne gelungen, die Liebe nur mehr als sündige Sexualität zu sehen und als schwere Sünde wider das 6. Gebot zu bezeichnen. Generationen wurden dadurch in schwere Schuldgefühle gedrängt, die nicht selten zum Selbstmord führten.

GNADE den VERANTWOERTLICHEN!

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Nicht nur Männer
Leserbrief Münchner Merkur - 26.9.2022

Die Institution katholische Kirche muss erst zugeben können, dass sie nicht nur aus Männern besteht, die aber nicht zugeben können, dass sie auch nach der Priesterweihe Männer geblieben sind. Solange sie die Schöpfungsordnung, in der Mann und Frau das Ebenbild Gottes bilden, verleugnen, werden die hohen Würdenträger an ihrer trockenen Buchstabenreligion in Zukunft ersticken.

„Aus einem Irrtum wird keine Wahrheit,
auch wenn man ihn noch so weit verbreitet.
Aus einer Wahrheit wird kein Irrtum, selbst wenn
kein Mensch sie sieht.“
Mahatma Gandhi

Ilse Sixt,  Oberpframmern

 

 

MUT IM HEILIGEN GEIST
Bürgerredaktion - 19. September 2022

Wo ist der mutige Oberhirte, der seine Priester, die heiraten und eine Familie gründen, deshalb nicht aus ihrem Dienst entlässt und den Gläubigen viel Kummer und Tränen erspart? Der auch seine, in der Ehe bewährten Diakone zu Priestern weiht, um sein Bistum nach dem Willen Gottes zu führen? Gott, der gerechte Richter wird einmal Rechenschaft von ihm fordern, nicht der PAPST!!!

„Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne,
und nicht der Beständigkeit.“

M.Gandhi

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

Vom Leben abgeschnitten
Bürgerredaktion  - 09. September 2022

Seit 1000 Jahren gelingt es der katholischen Kirche durch die Einführung der Pflicht zum Zölibat, 25–jährige Männer durch die Priesterweihe vom Leben abzuschneiden. Schlagartig wird es ihnen bei der Feier ihrer ersten Hl. Messe bewusst. Mit großen Augen schauen sie erschrocken die Gläubigen an und wissen, sie sind zum Neutrum umgewandelt worden. Ich begleite seit 50 Jahren Priester und weiß, wovon ich rede.

Lügen, Tränen,
Schmerzen, Verzweiflung,
Alkoholismus bis hin zum Selbstmord
sind die traurige Bilanz.

Kein Mensch kann auf Dauer mit dem lieben Gott allein in einem Zimmer sein. Er braucht ein DU, in dem sich Gott verkörpert. Erst im anderen sehen wir GOTT und damit auch die LIEBE! Ich hoffe und bete, dass Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sind!

In Mitverantwortung, Ihre Ilse Sixt

 

Nur Worthülsen
Leserbrief - Deggendorfer Donaubote - 30.8.2022

Es wird bestimmt für die Gläubigen interessant, wenn 226 zölibatär lebende Kardinäle über die Zukunft der Kirche beraten. Dabei wird es vorwiegend, wie seit 1000 Jahren um den Götzen, Mammon‘ gehen. Den Sendungsauftrag Jesu schenkt kaum mehr einer vorrangige Bedeutung. In der Feier der Eucharistie gleicht das Wort 'Liebe' nur mehr einer Worthülse; denn Liebe mit dem Verstand allein, ist blutleer. Es fehlt das Herz! Wenn wir beten:

„Heiliger Geist, Du Licht des Lebens, entzünde in uns das Feuer deiner Liebe“,

so setzt dieses Gebet das Herz in uns voraus. Wenn aber der Priester sein Herz oft verleugnen, d.h. alle seine Gefühle auf Eis legen muss, was soll dann der Heilige Geist in ihm entzünden? Dazu ein Zitat von Julius Kardinal Döpfner:

„Die Zukunft der Kirche wird von der Glut und Leuchtkraft unserer Liebe abhängen.“

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

Auch Priester dürfen lieben
– Leserbrief – OVB – 19.8.2022

Der tiefe Fall eines Bischofs
– Bayernteil – 10.8.2022

Mir tut das Herz weh, wenn ein Bischof nach seinem Tod in dieser Weise durch den Kakao gezogen wird. Trotz seiner Berufung zum Priester ist er Mann geblieben und auch ausgestattet mit Herz und Gefühlen. Wie soll er den Gläubigen Liebe vermitteln, wenn er selbst keine spüren und weitergeben darf.

Die Liebe zur Wahrheit,
zum Freimut,
zur Offenheit der Fenster,
der Türen, der Geister und der Herzen,

muss wachsen und letztlich siegen in unserer Kirche. Gott gab seiner Schöpfung nur einen einzigen Pfeiler:

Die LIEBE!

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

Leserbrief - Oberbayrisches Volksblatt – 2. Juli 2022

Der Mensch ist die Medizin des Menschen  

Auch die Institution Katholische Kirche besteht aus Menschen und NICHT aus Automaten ohne Herz und Gefühle. Im Computerzeitalter hat es diese Institution übersehen, die Gläubigen an der Realität der Schöpfung Gottes weiter vorbeizuführen. Es ist eine Tatsache, dass er den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat. An dieser Tatsache führt selbstverständlich kein Weg vorbei. Denn der Mensch ist die Medizin des Menschen.

„Ob Gott am Zölibat sich freut,  ob er will, dass man sich sehr kasteit?
Ich glaube es nicht. Das hieße ja, was er geschaffen hat – bereut.“

Dr. Anton Prestele

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

 

Leserbrief - Münchner Merkur - 8.5.2022

Frauen ausgeklammert

Die Institution Katholische Kirche muss in erster Linie zugeben können, dass sie aus Menschen besteht.
Denn: Der Priester bleibt auch nach der Weihe ein Mann und wird dadurch nicht zum Neutrum umfunktioniert. Das setzt voraus, dass das Wort ‚Liebe‘ für ihn nicht nur eine Worthülse bleiben muss, sondern dass er Liebe leben darf.
Denn: Es ist nicht gut, wenn der Mensch allein ist. Er braucht ein ‚Du‘ in dem sich Gott verkörpert. Erst im anderen sehen wir Gott und damit auch die Liebe. Darum ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Frau einen festen Bestandteil der Schöpfung verkörpert und nicht, wie seit 1000 Jahren ausgeklammert wird.

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

Leserbrief – Oberbayrisches Volksblatt – 4.3.2022

„Pflicht zum Zölibat auf Dauer nicht lebbar“:

Ilse Sixt, Oberpframmern: Der ehemalige Papst Benedikt XVI., bürgerlich Josef Ratzinger, schreibt in seinem Buch: „Theologie und Ethos“:“ In seinem Intimum berührt sich das Christliche durchaus mit dem allgemein Menschlichen, und es ist vielleicht doch nicht so falsch zu sagen, das Allerchristlichste sei das Allermenschlichste.“ Mut zum ehrlichen Erkennen und Mut zum Handeln sind die Waffen der Aufklärung. Erst muss Christus nicht nur als Gott und Mensch, sondern auch als Mann in seinen Nachfolgern wieder zum Leben erweckt werden. Wer den Pflichtzölibat als die höhere Lebensform hinstellt, verletzt die Gleichheit der Gläubigen. Wer ihn zum Gesetz erhebt, kritisiert die Schöpfung Gottes! Wenn einem jungen Mann die“ Pflicht “auferlegt wird, zölibatär zu leben, ist er mit Gott allein. Er geht nach der Priesterweihe in ein“ leeres“ Zimmer. Trotz seiner Begeisterung stößt er über kurz oder lang an die Grenzen dieser unmenschlichen Lebensform. Was mich aber am meisten frustriert, sind die Bischöfe und Kardinäle, die aus Erfahrung wissen, dass die Pflicht zum Zölibat auf Dauer nicht lebbar ist und sie es trotzdem ohne Gewissensbisse wagen, die jungen Männer in die Sackgasse zu führen. Ein Gesetz, das soviel Unrecht und Verzweiflung mit sich bringt, muss schnellstmöglich aufgehoben werden! Nur so gelingt die Neuevangelisierung!

„Ja wo kämen wir denn da hin,
wenn keiner ginge,
um zu schauen,
wohin wir kämen,
wenn endlich einer ginge.“
                                                                                                  Kurt Marti

Ilse Sixt – Oberpframmern – www.ilsesixt.de

 

 

 

Bayern und Region - Münchner Merkur - 04.02.2022
-Nachgefragt...

...bei Ilse Sixt, Kämpferin gegen den Zölibat.

„Unmenschliche Lebensform“ – Seit über 50 Jahren kämpft Ilse Sixt aus Oberpframmern (Kreis Ebersberg) gegen den Zölibat, der in ihren Augen großes Leid verursacht: Einsamkeit, Verzweiflung, Angst, Lügen, uneheliche Kinder, Abtreibungen, Alkoholismus.

Die 85-jährige Hausfrau hat hunderte Leserbriefe zu dem Thema verfasst. Jetzt – nach den jüngsten Äußerungen von Kardinal Marx, wähnt sie sich ihrem Ziel nahe, dem Ende der priesterlichen Ehelosigkeit, Enthaltsamkeit und Keuschheit.

„Was waren Ihre ersten Gedanken, als Sie gehört haben, dass Kardinal Reinhard Marx fordert, den Pflichtzölibat katholischer Priester abzuschaffen?“ Ich habe mir gedacht: ENDLICH! So lange habe ich ihn gepiesackt. Sie müssen wissen, dass er alle meine Leserbriefe der vergangenen Jahre in CC bekommen hat. Bis mich mal jemand aus seinem Umfeld angerufen hat und meinte, ich solle das unterlassen. Da habe ich geantwortet:

Das könnt Ihr jedem verbieten, aber nicht mir (lacht).

„Sie sind nun 85 Jahre alt. Wir wünschen Ihnen natürlich noch viele, viele Jahre. Aber: Wie optimistisch sind Sie, dass Sie das Ende des Pflichtzölibats noch erleben?“

Da bin ich sehr optimistisch. Wissen Sie, alles braucht seine Zeit. Die Kirche hatte lange genug Zeit. Jetzt, nach dem Missbrauchsgutachten, wird es richtig eng für sie. Entweder sie ändert sich, oder es laufen alle davon.

Das Problem lässt sich nicht mehr aussitzen.

„Was hat Sie motiviert, ihren Kampf gegen den Zölibat so viele Jahre lang zu führen? Waren Sie nie frustriert und wollten aufgeben?

Viele haben mir ihr Herz geöffnet, sich bei mir ausgeweint. Mir tun diese Menschen leid.

Wenn einem jungen Mann die „Pflicht“ auferlegt wird, zölibatär zu leben, ist er mit Gott allein. Er geht nach der Priesterweihe in ein „leeres“ Zimmer. Trotz seiner Begeisterung stößt er kurz oder lang an die Grenzen dieser unmenschlichen Lebensform. Was mich aber am meisten frustriert, sind die Bischöfe und Kardinäle, die wissen, dass die Pflicht zum Zölibat auf Dauer nicht lebbar ist und sie es trotzdem ohne Gewissensbisse wagen, die jungen Männer in die Sackgasse zu führen.

Das Gespräch führte Michael Acker
Münchner Merkur

 

 

 

Leserbrief - Münchner Merkur - 21.01.2022

Benedikt XVI. schwer belastet

Wenn auch das Gutachten der Missbrauchsfälle schwere Vorwürfe gegen Papst Benedikt XVI. erhebt, bin ich wirklich der Meinung, dass er sich das Ausmaß der Verfehlungen nicht vorstellen konnte. Im streng katholischen Elternhaus wurde er weltfremd erzogen. Sein Bruder Georg schrieb einmal In einem Forum:
„Mein Bruder und ich waren noch nieverliebt.“
Antwortete ein Teilnehmer:
“Da haben wir ja den Salat.“
Vom Gedanken, Sexualität sei ein Geschenk Gottes, war er durch Erziehung und Lehre der katholischen Kirche meilenweit entfernt. Nicht in erster Linie die Missbrauchstäter, es sind nicht lauter Schwerverbrecher, sondern die Institution katholische Kirche als 1000-jährige Lügenburg trägt mit ihren unmenschlichen Rahmenbedingungen die Hauptschuld.

Gnade den Verantwortlichen!

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

Leserbrief - Münchner Merkur - 18.01.2022

Zur Lage der Kirchen in Deutschland

Solange Papst und Bischöfe um den heißen Brei reden und nicht zugeben können, dass ihre Machtstrukturen der Grund des Niedergangs sind, wird sich trotz Vielrederei nichts ändern. Erst wenn die Rahmenbedingungen infrage gestellt werden, Pflicht zum Zölibat aufgehoben wird, gäbe es einen Lichtblick. Dieser Institution aber ist das Schamgefühl abhanden gekommen. Einzige Sorge:
„Wir müssen unsere Macht und unseren Einfluss wieder zurück gewinnen!“ Die Kernaussage aber heißt:
Christus war nicht nur Gott und Mensch, sondern war und ist auch Mann! Warum sollte Gott aus seinem Sohn ein Neutrum gemacht haben? Da würde es sich wahrhaft nicht lohnen, ihm nachzufolgen. Und wo sind denn die vielen Maria Magdalenas, die sich der Feigheit des Klerus wegen verstecken müssen und nicht wagen, ihre Beziehung offen zuzugeben? Hauptsache aber, die hohen Herren nehmen bei Besuchen in den Pfarreien, mit Wohlwollen die Begeisterung der gutgläubigen Menschen entgegen, ohne rot zu werden. – „Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit.B. Pascal

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

Leserbrief - Münchner Merkur - 15.12.2021

Männerdomäne

Kirchlicher Umbruch gestalten, Bayern 14.12.2021

Solange sich die katholische Kirche weiterhin als  in sich gefangene Männerdomäne behauptet, wird sie sich von Schlammschlacht zu Schlammschlacht quälen. Gott aber hat Mann UND Frau als sein Ebenbild erschaffen. Das große Vorbild ist die Heilige Familie, Jesus, Maria und Josef. Sie sind der Ministaat und Grundstein unserer Existenz. Auch die Institution katholische Kirche kann auf Dauer ohne diese Wahrheit nicht überleben. In dem Artikel kommt erst das Geld, dann die Gebäude, die Menschen und der Priestermangel. Seit 1960 haben weltweit 100.000 Priester wegen der Pflicht zum Zölibat ihr Amt aufgegeben.
Von Gott habe ich nichts gelesen.
„Wenn man einmal, ohne an sich selbst zu denken, lebt, den Egoismus unter den Absatz der Schuhe bringt und allein auf der Suche nach dem Willen des Herrn ist. DANN wird alles leicht“. Papst Johannes XXIII.

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

Leserbrief - Münchner Merkur - 20.11.2021

Es ist ein Jammer

Es ist ein Jammer in der katholischen Kirche, wenn sich ein betagter Bischof verpflichtet sieht, die Schuld seiner Gemeinschaft auf sich zu nehmen. WO sind denn seine, sonst tonangebenden, Mitbrüder? Nur gemeinsam müssen sie Papst Franziskus klarmachen:

DER PFLICHTZÖLIBAT IST NICHT LEBBAR!

Nur er ist die Ursache vieler menschlicher Versagen, an denen der Papst eine große Mitschuld trägt. Der Mensch ist die Medizin des Menschen!

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

 

Leserbrief – Münchner Merkur – 10.11.2021
"Auf Jesus besinnen"

Solange uns Christen vorgemacht wird, Jesus sei  nur Gott und Mensch aber kein Mann gewesen, der geliebt wurde und der geliebt hat, befindet sich die Institution Katholische Kirche weiterhin auf den Holzweg. Wo sind denn die vielen Maria Magdalenas, die sich, der Feigheit des Klerus wegen, verstecken müssen und nicht wagen, gemeinsam an die Öffentlichkeit zu gehen?

Auf drei Säulen ruht der Bestand der Welt
Auf der
Wahrheit, auf dem Recht und den Frieden.“
Talmud

Ilse Sixt

 

 

 

 

Leserbrief – Münchner Merkur – 19.10.2021
Ehrlich gemeint

Kardinal Marx meint es bestimmt ehrlich, sich mit neuer Kraft auf den Synodalen Weg zu begeben. Leider stellt er sich, wie auch seine Mitbrüder, erneut in die Mitte des Geschehens. Es geht nicht nur um Verfehlungen und menschliches Versagen. Bei allem Bemühen - die Mitte fehlt: Jesus Christus als Gott und Mensch! Er ist der Eckstein, den die Bauleute verworfen haben. Nicht sehen wollen ist schlimmer als blind sein!

Ilse Sixt

 

 

Leserbrief – Münchner Merkur – 06.10.2021
Kritik am synodalen Weg

Eine Kirche, die sich mit ihren Vorstellungen immer noch im Mittelalter befindet, bewegt nur eine Sorge: (Aussage eines Bischofs) „Wir müssen unseren Einfluss und unsere Macht wieder zurück gewinnen.“ Die Neuevangelisierung gelingt nicht mit Kopf und Faust, sondern nur mit Mut zur Wahrheit und mit Herz und Hand. Diese Institution hat im Laufe der vergangenen 1000 Jahre die Schöpfungsordnung Gottes, also Mann und Frau, als sein Ebenbild, aus den Augen verloren. Wer die Krankheit  nicht wahrhaben will, lässt weiter an den Symptomen herumdoktern. Wie lange schaffen es Papst und Bischöfe noch, sich gegenseitig als überirdische Funktionäre ohne Scham, ein X für ein U vorzumachen? „Wer sich von der Wahrheit nicht besiegen lässt, wird vom Irrtum besiegt.“ Hl. Augustinus

Ilse Sixt

 

 

 

 

 

 

Leserbrief – Münchner Merkur – 24.9.2021
Mann und Frau zusammen sind Krone der Schöpfung

Obwohl ich den Artikel aufmerksam gelesen habe, kommt darin kein einziges Mal das Wort „Gott“ vor. Die Diskussion gleicht einer Schlammschlacht um irdische Machtstrukturen. Darum finde ich es so schade, dass der Papst mit seinem Gefolge weiterhin im Morast watet, als der Wahrheit ins Auge zu sehen. Es geht nicht nur um Verfehlungen und Missbrauchsfälle, sondern um die Schöpfungsordnung Gottes, die da heißt: „ Die Frau als solche kam ins Leben, als sie dem Adam ward gegeben, damit die beiden mit gleichem Recht gründeten endlich das Menschengeschlecht. Beide zusammen, und keiner allein, das soll die Krone der Schöpfung sein.“

Ilse Sixt Oberpframmern

 

 

 

Leserbrief Münchner Merkur- 26.08.2021

Nicht ehelos
Julius Müller Meiningen; Gibt es bald drei Päpste?; Politik 25.8.2021

Vielleicht findet der dritte Papst den Mut zuzugeben, dass er und sein Klerus nicht nur Funktionäre der Institution Katholische Kirche, sondern auch Männer geblieben sind und nicht mit Christus in der Priesterweihe zu einem Neutrum umgewandelt wurden. Papst Benedikt schreibt in einem Beitrag: „Theologie und Ethos“: „In seinem Intimum berührt sich das Christliche durchaus  mit dem allgemein Menschlichen, und es ist vielleicht doch nicht so falsch zu sagen, das Allerchristlichste sei das Allermenschlichste.“ Im nichtgelingenden zölibatären Leben zeigt sich oft und oft das Allermenschlichste. Auch das Allerchristlichste? Ich würde vielen Priestern wünschen, dass sie die Option bekämen, als Priester zu leben und zu wirken, ohne damit zugleich sich dafür entscheiden zu müssen, ehelos zu leben. Wer glaubt, sieht mehr und besser!

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

Leserbrief Münchner Merkur- 14.06.2021

Stimmen zur katholischen Kirche

Es ist schwer, die Gläubigen hinters Licht zu führen, wenn es ihnen einmal aufgegangen ist. Wenn Herr Kardinal Marx am toten Punkt angekommen ist, ist es nur logisch, die Flucht nach vorn zu wagen, um vom eigentlichen Grund des Niederganges abzulenken. Bei der Einführung des Pflichtzölibats im Jahr 1139 ist die katholische Kirche dem Widersacher auf den Leim gegangen. Denn: Seit dieser Zeit muss gelogen werden. Wer zölibatär leben will, braucht kein Gesetz! Namhafte Theologen bestätigen: Die Ehe ist heilig und gottgewollt. „Wachset und mehret euch, hat Gott im ersten Buch der Schrift gesagt, und: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“ Das trifft auch auf Priester zu. Im Orden haben die Priester eine Gemeinschaft und sind nicht allein. Mit der Einführung des Pflichtzölibats für alle Weltpriester wollte die Kirche aber alle Priester zu Mönchen machen und verbot ihnen einfach die Ehe. Das wird von Paulus im 1.Timotheusbrief scharf verurteilt. „Der Geist sagt ausdrücklich: In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; Sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat“ (1Tim 4,1-3). Also ist das Eheverbot des 12. Jahrhunderts eine Eingebung von Dämonen und nicht vom Heiligen Geist. Deswegen kann man sagen: Die Kirche ist dem Widersacher auf den Leim gegangen! So bestätigt sich erneut: Gott gab seiner Schöpfung nur einen einzigen Pfeiler: Die Liebe!

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

"Pfarrer, kimmst zuuns?" - veröffentlicht - 29.5.2021

Wenn Papst Franziskus keine Vorstellung hat, was es für einen zölibatär lebenden
Priester
heißt, mehrere Gemeinden zu betreuen, ist es keine Entschuldigung für die Bischöfe. In ihrer Selbstsicherheit kommen sie auch nichtauf die Idee, das Kirchenrecht zu lesen und es in die Tat umzusetzen. Der Canon 1335 bietet eindeutig die Möglichkeit, in seelsorglichen Notfällen auch laisierte und suspendierte Priester als Aushilfen zu verpflichten.

Dieser Canon wird nirgendspraktiziert. Er ist weitgehend unbekannt,
obwohl Kirchenrecht!

Jede priesterlose Gemeindehat somit das Recht einen verheirateten Priester zu bitten, mit ihnen Eucharistie zu feiern. Dieses Kirchenrecht darf den Gläubigen nicht länger verschwiegen werden!

Bischof Stecher zur Kirchenkrise:

„Nicht die Menschen
ziehen sich von der Kirche zurück,
SONDERN
die Kirche zieht sich von den
Menschen zurück.“

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Leserbrief - Sebst im Glashaus - Wie ein Selfie sein Leben veränderte - Münchner Merkur - 12.5.2021

Kein Mensch kann auf Dauer mit Gott allein in einem Zimmer sein.
Er braucht ein „DU“, in dem sich Gott verkörpert.
Erst im anderen sehen wir Gott und damit auch
die Liebe und nicht nur die Sexualität,
die von der Institution Katholische Kirche
zur Sünde erklärt wurde.
Gott hat auch den hohen Würdenträgern
die Sexualität mitgegeben.
Darum Vorsicht: Es ist nicht gut,
mit Steinen zu werfen,
wenn man SELBST
im GLASHAUS
sitzt.

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Leserbrief – Die Macht der LiebeMünchner Merkur – 16.4.2021

„Mein Herz ist verliebt“; Weltspiegel 15. April

WO
bleibt denn der Aufstand und die Solidarität der Mitbrüder weltweit,
die sich in der gleichen Lage befinden?

WO
ist der junge Bischof, der den Mut hat, den 1.Brief des Timotheus in die Tat umzusetzen.
Den dort heißt es:

„Wer das Amt eines Bischofs  anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe. Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren, er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll, er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allen Anstand erziehen.

Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann, wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?

ABER: Die Macht der Liebe wurde von der Liebe zur Macht verdrängt.

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Der Pflichtzölibat
ist NICHT lebbar!

Leserbrief
Christliche Hoffnung auf Ostern
Münchner Merkur, 01.03.2021

Nicht Kardinal Woelki schadet der Kirche,
sondern die seit 1000 Jahren festgefahrenen Strukturen
sind die Ursache allen Übels.

Solange Papst, Bischöfe und Kardinäle nicht zugeben können,
dass die Pflicht zum Zölibat von Menschen eingeführt,

 NICHT LEBBAR und die Hauptursache für Missbrauchsfälle ist,

wird an den Symptomen herumgedoktert,
anstatt die Krankheit zu heilen.

Buchstabenreligion ohne Bezug zu Christus als Gott und Mensch
hat ausgedient.

Wortgefechte sind ohne ihn Schall und Rauch
und führen zu keiner Erneuerung des Glaubens.

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

Leserbrief: Hartnäckig ignoriert – Münchner Merkur – 29.12.2020

Papst warnt Kurie, Titelseite 22. Dezember

Nach 50 Jahren nachdenken, erleben und schreiben, ist mir das eigentliche Problem der Institution Katholische Kirche immer deutlicher vor Augen geführt worden.

Es ist unvorstellbar,

dass es ihr gelungen ist,
seit 1000 Jahren zu behaupten,
aus einer zölibatär lebenden Männerdomäne zu bestehen.
Christus ist Mensch geworden!
Auch seine Nachfolger bleiben nach der Weihe Menschen mit Herz, Leib und Seele.
Solange die Schöpfungsordnung,
in der Mann und Frau das Ebenbild Gottes bilden,
hartnäckig ignoriert wird,
laufen alle Diskussionen der hohen Würdenträger ins Leere.
Der Heilige Geist wird einen Weg finden,
die Kirche nicht zu retten, sondern sie zu erneuern.

Ilse Sixt Oberpframmern

 

Kirchenrecht nicht verschweigen
Leserbrief – Ebersberger Zeitung 17. November 2020

Robert Langer: „Priestermangel! Weniger Gottesdienste“ 16.11.

Wenn Papst Franziskus keine Vorstellung mehr hat, was es heißt,

als Priester mehrere Gemeinden zu betreuen, ist es keine Entschuldigung für die Bischöfe.
In ihrer Selbstsicherheit kommen sie nicht auf die Idee, das Kirchenrecht zu lesen und es in die Tat umzusetzen.

Der Canon 1335 bieteteindeutig die Möglichkeit,
in seelsorglichen Notfällen auch laisierte und suspendierte Priester
als Aushilfen zu verpflichten.

Dieser Canon ist weitgehend unbekannt, obwohl Kirchenrecht!

Jede priesterlose Gemeinde hat das Recht,
einen verheirateten Priester zu bitten,
mit ihnen Eucharistie zu feiern.

Dieses Recht darf den Gläubigen nicht verschwiegen werden.

„Nicht die Menschen ziehen sich von der Kirche zurück,
sondern die Kirche zieht sich von den Menschen zurück. “ Bischof Stecher

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

Glaube und Liebe – Leserbrief – Münchner Merkur – 23.10.2020

Papst macht sich für homosexuelle Paare stark – 22.Oktober

Es ist zum Weinen,
wenn sich Papst Franziskus für homosexuelle Paare stark macht
und seine Priester mit normaler, gesunder Veranlagung im Stich lässt.

Von deren Frauen und Kindern, die ihr Leben im Verborgenen verbringen müssen, ganz zu schweigen. Wann wird er zur Tatsache stehen:

Christus war und ist Mensch!

Auch die Institution katholische Kirche besteht aus Menschen!

Die Worte:

Glaube, Hoffnung und Liebe sind in den Predigten verschwunden.

Das Wort Schamgefühl ist den hohen Herren zum Fremdwort geworden. Wie wenig Lärm machen die wirklichen Wunder!

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Leserbrief – Liebe ist der Weg – Münchner Merkur – 21.9.2020

Stachel im Fleisch der Amtskirche – Bayern 15. September 2020

Christus war und ist Mensch!

Auch die Institution katholische Kirche besteht aus Menschen.

Solange diese Tatsache nicht akzeptiert,
Liebe nur als Sexualität verstanden wird,
werden wir bei allen erdbezogenen,
strohtrockenen Diskussionen bald in Buchstaben ersticken.

Denn nur,

wo die Liebe Eingang fand und nicht nur der Verstand,
verwandelt sie unser Leben in Energie
für den menschgewordenen Christus und seine Nachfolge.

Liebe ist der Weg Gottes zum Menschen.
Liebe ist auch der Weg des Menschen zu Gott.

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Münchner Merkur 08.08.2020

Verantwortung übernehmen

Der synodale Weg der Institution Katholische Kirche ist

ein Windei ohne Inhalt.

Es dreht sich alles um Machterhalt und Buchstaben.

Die Nachfolge Jesu sieht anders aus. Sein Vermächtnis heißt:

„Du bist Petrus der Fels und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen
und die Mächte der Finsternis werden sie nicht überwältigen.

Jesus vertraute sein Reich einem Familienoberhaupt an, der weiß was es heißt,

Verantwortung zu übernehmen.

In der Bibel ist zu lesen:

„Wer das Amt eines Bischofs anstrebt, der strebt nach einer großen Aufgabe. Deshalb soll der Bischof ein Mann ohne Tadel sein, nur einmal verheiratet, nüchtern, besonnen, von würdiger Haltung, gastfreundlich, fähig zu lehren, er sei kein Trinker und kein gewalttätiger Mensch, sondern rücksichtsvoll, er sei nicht streitsüchtig und nicht geldgierig. Er soll ein guter Familienvater sein und seine Kinder zu Gehorsam und allem Anstand erziehen.

Wer seinem eigenen Hauswesen nicht vorstehen kann,
wie soll der für die Kirche Gottes sorgen?“

Ilse Sixt Oberpframmern

 

 

 

 

Veröffentlicht in buergerredaktion.de

Lieber Papst Franziskus,
lieber Bruder in Christus!

          Gott hat den Mann erschaffen!

          Gott hat die Frau erschaffen!

          Hätte Gott die Frau NICHT erschaffen,
          DIE den Menschensohn Jesus geboren hat,

          würde es Sie als Papst und Ihre erhabenen Würdenträger
          auch NICHT geben.

          Mann und Frau sind eins und Gott muss in ihnen nicht nur als Gott, sondern auch wieder als Mensch leben dürfen.

          Die Institution Katholische Kirche hat ihm aber durch die

          Einführung der Pflicht zum Zölibat
          im Priester das MENSCH SEIN genommen.

          Da liegt der Knackpunkt,

          an dem sich die verblendeten Geister scheiden.

          Wenn uns etwas aus dem gewohnten Gleis wirft,
          bilden wir uns ein, ALLES sei verloren.

          Gott aber gibt uns dadurch die Chance,

          den IRRWEG,
          den wir aus
          MACHT und GELDGIER
          eingeschlagen haben
          ,
          zu verlassen
          und zu unserem Heil zu korrigieren.

          So bewahrheitet sich erneut:

          „Die WAHRHEIT geht zwar unter,
          aber sie ertrinkt nicht!

 

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

 

 

 

 

 

 

Leserbrief Macht und Mammon
Münchner Merkur - 12.02.2020

Volle und leere Kirchen, Leserforum 11. Februar

Kein Mensch kann auf Dauer mit dem lieben Gott allein in einem Zimmer sein. Er braucht ein DU, in dem sich GOTT verkörpert.

Darum hat Gott Mann UND Frau erschaffen.

Im Jahr 1139 hat es die Institution Katholische Kirche gewagt,
den Schöpfungsplan Gottes zu korrigieren und auf „männlich“ zu reduzieren.
Sie führte für Priester die Pflicht zum Zölibat ein und
sicherte sich dadurch

MACHT und MAMMON.

Ohne die Missbrauchstäter in Schutz nehmen zu wollen, sind auch sie Opfer dieser

UNMENSCHLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN.

Es ist auch eine Tatsache, dass die katholische Kirche bis heute die Menschenrechte nicht unterschrieben hat. Denn dort heißt es:

„Jeder Mensch hat ein Recht auf Ehe.“

So gesehen grenzt das Festhalten
der katholischen Kirche am Pflichtzölibat an

MENSCHENRECHTSVERLETZUNG.

Das Recht auf Ehe ist Menschenrecht
Nachzulesen im Art. 16 der Menschenrechtsresolution 217A (III) vom 10.12. 1948.

              Humanität besteht darin,
              dass niemals ein Mensch
              einem Zweck geopfert wird
              .“

                    Albert Schweitzer

Ilse Sixt, Oberpframmern

 

 

 

Veröffentlicht in der „Bürgerredaktion "

Papst Franziskus könnte es seinen Gegnern gegenüber so einfach haben,
wenn er zur Wahrheit zurück kehren würde.

Im Jahr 1139 haben Männer der

Institution Katholische Kirche im
blinden Aktionismus
die
Pflicht zum Zölibat eingeführt
und nicht gemerkt,
dass sie sich dadurch ihr eigenes Gefängnis gebaut haben.

Die Frau, die zweite Hälfte der Schöpfung,
haben sie in ihrem Hochmut
aus ihrem Bewusstsein ausgeblendet.

Hätte aber Gott keine Frau erschaffen,
wäre Jesus nicht geboren worden.

Logischerweise gäbe es dann auch
keine hochrangigen zölibatär lebenden Kleriker.

Der Glaube hat mit der Wirklichkeit zu tun,
nicht mit Träumen.

Er bewährt sich im Hier und Jetzt.

Ilse Sixt

 

 

Leserbrief: Was ist der synodale Weg – Münchner Merkur – 5.8.2019

Als ich diesen Beitrag gelesen habe, kam ich erneut zu der Erkenntnis:

Vor 2000 Jahren haben sie Christus gekreuzigt, weil er

die Verlogenheit,
Ungerechtigkeit,
Schamlosigkeit
und Rücksichtslosigkeit
der Pharisäer

seinen Mitmenschen gegenüber nicht mehr mit ansehen konnte.

In unserer Zeit geben

betagte, ledige Würdenträger den Ton an.
Sie leben an der Wirklichkeit vorbei und ersticken ihn ohne greifbare Ergebnisse weiterhin in Papier.

Nur die Liebe ist der Sinn füreinander!

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Leserbrief – Ratzingers Äußerungen zum Missbrauch – Münchner Merkur – 15.4.2019

Wie lange will die Institution katholische Kirche

noch um den heißen Brei herum reden?
Sie muss endlich zugeben,
dass sie aus MENSCHEN
und nicht nur aus MÄNNERN
besteht.

Wissenschaft und Forschung haben festgestellt:

Von Geburt an ist die Berührung ein
wichtiger Bestandteil unseres Daseins.
Ohne sie ist der Mensch nicht lebensfähig.“

Nicht nur die Missbrauchstäter sind zu verurteilen,
sondern
ganz besonders die

UNMENSCHLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN
dieser dominanten Männerkirche.

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

 

Leserbrief – Vor der eigenen Türe kehren – Passauer Neue Presse – 29.12.2018

Zum Bericht:
Papst – weniger Gier, mehr Geschwisterlichkeit
– 27.12.2018

So gut es Papst Franziskus mit seinen Bischöfen meint, wäre es angebracht, erst

vor der eigenen Türe zu kehren.

Wer sammelt und sammelt und häuft seit Jahrhunderten Reichtümer an?

In erster Linie die Institution Katholische Kirche.

Zum Frieden in der Welt würde auch wesentlich beitragen, wenn der Papst zugeben könnte, dass auch seine Gilde

aus Menschen und nicht nur aus Männern besteht.

Ohne die Heilige Familie, Jesus, Maria und Josef, die 1000 Jahre das große Vorbild der Christen war, fehlt ihr das tragfähige Fundament zur Erneuerung. Die Familie ist der Ministaat der Gesellschaft. Auch die Institution Katholische Kirche wird auf Dauer ohne ihn nicht überleben.

Glaube OHNE glaubwürdiges Leben überzeugt nicht!

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

Veröffentlichung über Frau Ilse Sixt in
CHRIST & WELT No 41 vom  4. Oktober 2018
Unter der Rubrik:
"
SERIE: DARUM BIN ICH NOCH DABE I – T E I L 6

"Wer hat Angst vor Ilse Sixt?"

Hier können Sie den gesamten Artikel lesen.

Autor: Tobias Haber

 

Leserbrief:

Zölibat endlich verwerfen
Münchner Merkur – 23.6.2018

Papst für Einheit; Titelseite 22. Juni

Meine Absicht besteht nicht darin, im 1000-jährigen, abgrundtiefen Morast der Institution Katholische Kirche zu wühlen. Meine Erkenntnis: Christus, der Sohn Gottes, wurde vor 2000 Jahren von Maria als MENSCH geboren.

Gott brauchte also eine FRAU, um Mensch zu werden.

Folglich muss er als Mensch wieder leben und wirken dürfen.

Er ist der Eckstein, den die Bauleute bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat verworfen haben. Dadurch haben sie ihm das Menschsein genommen .

„Ich bin der Wahrheit verpflichtet,
wie ich sie jeden Tag erkenne,
und nicht der Beständigkeit.

Mahatma Gandhi

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

Antwort an die Initiative
www.pro-pope-francis.com
/

Grüß Gott, Herr Prof. Dr. Zulehner!

Der Zufall wollte es, obwohl es bei Gott keine Zufälle gibt, dass ich auf ein Bild der Unterstützer klickte. Gespannt, was diese Persönlichkeiten zu sagen haben, habe ich interessiert weitergelesen. Alle bestätigen Papst Franziskus, dass er ein einfacher, bescheidener Mensch geblieben ist. Er lebt unter Menschen und handelt menschlich. Er kümmert sich um Arme, Kranke, Obdachlose, Gefangene, Gestrandete u.s.w. Dafür gebührt ihm sehr große Anerkennung und von Herzen großer Dank! Wenn er jetzt noch versucht, sich in die Not und das Elend der Kleriker und ihrer im Untergrund lebenden Frauen und deren Kinder hineinzudenken, hat er seine Erwählung als Stellvertreter Christi auf Erden erkannt.
Denn: Erfolg auf Dauer hat nur die Wahrhaftigkeit!

Gesegnete Tage! Ihre Ilse Sixt

 

Reaktion darauf aus dem Vatikan

Bravo  und volle Zustimmung zu diesem Text.
Kardinal Walter Kasper

 

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

 

Leserbrief – Münchner Merkur – 18.12.2017 – Zölibat muss weg.

Priestermangel beheben

Die Pflicht zum Zölibat ist ein massiver Eingriff in die Naturgesetze der Schöpfung Gottes und mit nichts zu rechtfertigen.

Opfer und Täter von Missbrauchsfällen
sind gleichermaßen Produkte dieser
unmenschlichen Rahmenbedingungen,
die das Resultat von
Macht und Mammon sind.

Bevor man bewährte, verheiratete Männer zu Priestern weiht, gäbe es eine einfachere Lösung, das Nächstliegende zu tun:

Seit 1960 gibt es weltweit 100.000 berufene, aber verheiratete Priester.

Der Priestermangel wäre mit einem Handstreich vom Tisch
und die unselige Pflicht zum Zölibat endlich aufgehoben.

Christus dürfte nicht nur Gott,
sondern auch wieder Mensch sein,
wie wir ihn seit 2000 Jahren zu Weihnachten
als Mensch willkommen heißen.

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

 

 

 

 

Bei Gott gibt es keinen HALBEN MENSCHEN!

MANN und FRAU sind EINS!

Nur so gelingt KIRCHENREFORM!
Wie lange wagt es Papst Franziskus mit seinem Gefolge noch, den Gläubigen vorzumachen, dass sie bei der Priesterweihe zu geschlechtslosen, überirdischen Funktionären der Institution Katholische Kirche umgewandelt werden?

Gott ist LIEBE und diese Tatsache wird seit Einführung der Pflicht zum Zölibat totgeschwiegen.

Papst Franziskus macht sich im italienischen Cesena für die Familien stark und hat nichts gravierenderes zu tun, als diese in seinen eigenen Reihen zu verhindern. Er und sein Gefolge wollen nicht wahrhaben, dass sie durch die Einführung der Pflicht zum Zölibat im Jahr 1139, selbst Gefangene der blinden, vergreisten und machtgierigen Männerdomäne geworden sind.

Durch die Freistellung dieses unmenschlichen Gesetzes werden sicherlich nicht alle Probleme automatisch gelöst, aber es wäre der Weg aus der Sackgasse in eine menschlichere Zukunft!

FREIHEIT und LIEBE heißen die zwei goldenen Schwestern, nicht ZWANG und ABTÖTUNG!

Die Zukunft bringt, was wir der Zukunft bringen“. Josef Oswald

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

 

 

Das tote Pferd – Der Pflichtzölibat!

Eine Weisheit der Dakota – Indianer besagt: „ Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“ Aber statt vom toten Pferd – dem Pflichtzölibat –abzusteigen und auf neue, frische Pferde zu setzen (Frauen und Männer, Verheiratete und natürlich auch Ehelose) entwickeln die Bischöfe in der katholischen Kirche immer wieder Methoden und Strategien, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können. Sie besorgen sich eine stärkere Peitsche. („Ihr wenigen verbliebenen Priester müsst noch mehr arbeiten und bis zu fünf Pfarreien betreuen!“) Sie sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten. Es ist nun mal Tradition der katholischen Kirche.

Sie gründen Arbeitskreise, um das Pferd zu analysieren. (Diskussion auf der letzten Bischofssynode:
Ergebnis: „Alles bleibt beim Alten!“) Sie besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet. („In Polen und Afrika gibt es genügend zölibatäre Priester.“) Sie holen Priester aus dem Ausland, die angeblich tote Pferde (Pflichtzölibat) reiten können. Sie erklären:

„Kein Pferd kann so tot sein, dass wir es nicht mehr reiten können.“ Was es auch kostet, wie viele Gemeinden keinen Priester mehr haben: Wir bleiben beim Pflichtzölibat!“

Verfasser unbekannt!

Zuschriften:

Liebe Frau Sixt, das ist ein schönes Bild, auch wenn ein totes Pferd nicht schön ist. Passt für mein Gefühl für die Kirche insgesamt, sie ist tot, und niemand bemerkt es. Herzlichst Ihr A.P.

( Dr. – Leiter eines bayrischen Gymnasiums.)

 

Es lebe das neue Pferd… - Vielen Dank! Herzlich W.L.

(Kapuziner – CH)

 

Liebe Frau Sixt, vielen Dank für Ihr leider zutreffendes Bild. Was das Reiten auf toten Pferden noch so mit sich bringt: man bleibt immer auf derselben Stelle und wundert sich, dass man nicht vorwärts kommt und alle anderen davon laufen. Wer tut sich als vernünftiger Mensch schon den Verwesungsgeruch an…

Schöne Ostern und gute Zeit – P. U.

 

Bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat im Jahr 1139 ist die Institution Katholische Kirche aus Macht – und Geldgier dem Widersacher auf den Leim gegangen. Seit dieser Zeit leiden unzählige Priester, ihre Frauen und Kinder unter diesem Zepter der Blindheit.

Fazit: GNADE DER VERGREISTEN MÄNNERDOMÄNE!!!

Ilse Sixt – www.ilsesixt.de

Kardinal Walter Kaspar hat vor katholisch.de zur Priesterehe erklärt.

Zitat:

“Der Papst will die Entscheidung den Bischofskonferenzen überlassen“

Die Situation der Priester sei angeblich weltweit sehr verschieden. Die Bischofskonferenzen sollten beim Papst die Priesterehe beantragen. Der Papst sei gewillt, den Anträgen positiv zu begegnen.

Dazu meine Meinung:
Erstens können die Bischöfe auf Priesterehe keinen Antrag stellen, weil sie zu 90% den Zölibat selbst nicht leben oder leben können.

Zweitens sind die Probleme der Priester weltweit die gleichen – verheimlichte Frauen, verheimlichte Kinder! Darum muss das 1000 – jährige Unrecht an der Schöpfungsordnung Gottes auf jeden Fall beendet werden!

Dieses Unrecht aufzuheben ist allein die Aufgabe von Papst Franziskus!

MUT ZUR WAHRHEIT!!!

Ilse Sixt - Oberpframmern

 

 

 

 

 

 

Zölibat – nur der Auslöser des,
von Menschen gemachten Problems.

Die Institution Katholische Kirche hat sich mit der Einführung der Pflicht zum Zölibat

– auf ein Bein –

gestellt und so steht sie seit dem Jahr 1139. Seit dieser Zeit gibt es

die Männerdomäne,
bestehend aus Männern,
die aber im Leben keine Männer sein dürfen.

Christus ist als Mensch geboren und im Laufe seines Lebens MANN geworden.

Warum soll Gott ausgerechnet seinen geliebten Sohn als Liebe unfähiges Neutrum geschaffen haben? Wenn in der Hl. Messe gebetet wird:

„Jesus ist MENSCH geworden, in allem uns gleich, außer der Sünde“.

Mit Sünde ist die Sexualität gemeint. Warum hat Gott dem Menschen die Sexualität geschenkt- seid fruchtbar und mehret euch – und ausgerechnet seinem Sohn verweigert?

„Alles ist gut, was Gott geschaffen hat und nichts ist verwerflich,
wenn es mit Danksagung genommen wird“.

Es wird in der Institution Katholische Kirche seit 1000 Jahren ignoriert, dass Gott auch die Frau erschaffen hat. Für Christus war es eine Selbstverständlichkeit, die Schöpfungsordnung seines Vaters zu respektieren. Darum setzte er den verheirateten Apostel Petrus zu seinem Nachfolger ein mit den Worten:

„Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen
werde ich meine Kirche bauen
und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“

Die Institution Katholische Kirche ist sich nicht bewusst, wie viel sie durch die Einführung der Pflicht zum Zölibat Schuld auf sich geladen und dadurch der Verlogenheit Tür und Tor geöffnet hat.

Schmerzen,

Tränen,

Angst,

Verzweiflung

bis hin zum Selbstmord

sind die traurige und erschütternde Bilanz, die ohne Schamgefühl von der Kurie verschwiegen wird. – Gnade den Verantwortlichen!

Ilse Sixt

Vieles,
was über den Reformstau in der Institution Katholische Kirche geschrieben wurde, bewegt sich nur auf der Erde und steht auf einem Bein.

Das zweite Bein ist Christus,
der seit 1000 Jahren nicht mehr Bestandteil seiner Lehre ist.
Im Jahr 1139 hat die katholische Kirche die Macht an sich gerissen und alles
GEERDET!

In der Bibel ist zu lesen:

„Christus wird wiederkommen, so wie ihr ihn zum Himmel habt auffahren sehen“.

Ich sage:

Er ist schon da und kämpft um sein MENSCH und MANN sein. Er aber kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Denn: Ihre Augen sind gehalten, so dass sie ihn nicht erkennen.

Darum muss die Pflicht zum Zölibat auf jeden Fall aufgehoben werden,
damit Christus in seiner Kirche wieder als MENSCH und MANN  leben und wirken kann.

„Die Berge, die es zu versetzen gilt,
befinden sich in unserem Bewusstsein“.
  Reinhold Messner

Die Willkür der katholischen Kirche, wie sie mit ihren Priestern umgeht, fasste ein Geistlicher des 19. Jahrhunderts in folgende Worte:

Rom wollte herrschen, dazubrauchte es Werkzeuge,
willenlose Sklaven,
und die fand es in einem ehelosen Klerus,
der durch kein Familienband an Vaterland und König geknüpft war,
dessen einzige Pflicht in unbedingtem Gehorsam gegen Rom bestand.

 

Ilse Sixt

 

 

Bilanz eines Theologieprofessors:

Die Kleriker der katholischen Kirche sind in folgende Gruppen einzuteilen

10% leben den Zölibat – wer es fassen kann, der fasse es!

40% leben in einer festen Beziehung!

Wo sind die Kinder?

Weltweit jährlich 3000, die ihren Vater nicht kennen dürfen. Von den Abtreibungen ganz zu schweigen!
20% sind Homosexuelle
und 30% ernähren sich auf der Weide
.

Sie sind die Seelentrösterder vereinsamten Frauen. (Prof. Dr. W. B.)

Bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat im Jahr 1139 ist die katholische Kirche dem Widersacher auf den Leim gegangen.
Denn:
Seit dieser Zeit MUSS gelogen werden.

WER ZÖLIBATÄR LEBEN WILL, BRAUCHT KEIN GESETZ!

Es ist doch eine Tatsache, dass sich hinter einem zölibatär lebenden Priester auch ein

Mensch mit HERZ, LEIB und SEELE

verbirgt, so wie auch Christus im Priesterwieder MENSCH sein will. – Eine Blume braucht Sonne, um Blume zu werden.

Ein Mensch braucht LIEBE um Mensch zu werden.

Die Erkenntnis, dass bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat die katholische Kirche dem Widersacher auf den Leim gegangen ist, ist richtig und kann biblisch begründet werden.

– Die Ehe ist heilig und gottgewollt: „ Wachset und mehret euch“,
hat Gott im ersten Buch der Schrift gesagt,
und, „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“.

Das trifft auch auf Priester zu. Im Orden haben die Mönche eine Gemeinschaft und sind nicht allein.

Mit der Einführung der Pflicht zum Zölibat für alle Weltpriester im Jahr 1139
wollte die Kirche aber alle Priester zu Mönchen machen
und verbot ihnen einfach die Ehe.
Das wird von Paulus (oder seinem Schüler) im ersten

Timotheusbrief scharf verurteilt. – „ Der Geist sagt ausdrücklich:
In späteren Zeiten werden manche vom Glauben abfallen; sie werden sich betrügerischen Geistern und den Lehren von Dämonen! zuwenden, getäuscht von heuchlerischen Lügnern, deren Gewissen gebrandmarkt ist. Sie verbieten die Heirat. (Tim 4,1-3)“.

Also ist das Eheverbot des 12. Jahrhunderts eine Eingebung von Dämonen und nicht vom Heiligen Geist!
Deswegen kann man sagen:

Die katholische Kirche ist dem Widersacher auf den Leim gegangen!

Darum erneut meine Behauptung: Eine zölibatär lebende, in sich gefangene Männerdomäne allein, führt auf Dauer

in den moralischen Abgrund!

Wer wagt es, dafür einmal vor Gott die Verantwortung zu übernehmen?

In seinem Werk – EL JESUITA – schreibt Papst Franziskus: „Wenn ein Priester darum bittet, den priesterlichen Dienst verlassen zu dürfen, bin ich der Erste, der einen Priester in diesem Augenblick begleitet… Wenn er sich seiner Entscheidung sicher ist, dann helfe ich ihm auch eine Arbeit zu finden. Was ich nicht durchgehen lasse, ist ein DOPPELLEBEN! Wer seinen Dienst nicht mehr ausüben kann, bitte ich ihn darum, zu Hause zu bleiben…“

Es ist lobenswert, dass der Papst von seinen Priestern eine so gute Meinung hat. Ich würde es zwar – weltfremd - nennen. Ganz selten gibt ein Priester, nicht einmal untereinander zu, in einer Beziehung zu leben. Aussage eines Kaplans:

„Wir haben nicht gelernt, die Wahrheit zusagen!“

Solange aber der Papst belogen wird, kann er nicht handeln! Die Gläubigen am Ort wissen es längst und fast keiner nimmt es dem Priester übel. Wenn sich ein Priester nach reiflicher Überlegung entschließt und verkündet, er habe vor zu heiraten, klatschen die Gläubigen Beifall, erlebt in der Basilika in Altötting!

Nach 30 Jahren Kampf gegen die Pflicht zum Zölibat, wurde mir die Erkenntnis zuteil, dass er nicht das Hauptproblem der Institution Katholische Kirche ist, sondern nur der Auslöser. Durch dessen Einführung im Jahr 1139 durfte Christus nur mehr „GOTT“ sein, ihm wurde im Priester das „MENSCHSEIN“ genommen und ihm dadurch die Auferstehung verweigert. Somit wird Christus bei der Priesterweihe im Priester „umgebracht“. Dabei wurden ihm Herz und Gefühle seines Mensch und Mannseins eingefroren. Das Wort „LIEBE“ ist ab jetzt für ihn und seine Nachfolge nur mehr eine Worthülse. Beide sind zum Neutrum geworden!

Es wird in der Institution Katholische Kirche seit 1000 Jahren ignoriert,

dass auch Gott die Frau erschaffen hat.

Für Christus war es eine Selbstverständlichkeit, die Schöpfungsordnung seines Vaters zu respektieren. Darum setzte er den verheirateten Apostel Petrus zu seinem Nachfolger ein mit den Worten:

„Du bist  Petrus der Fels und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen
und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“

Die Institution Katholische Kirche ist sich nicht bewusst, wie viel sie durch die

Einführung der Pflicht zum Zölibat,
Schuld auf sich geladen
und der Verlogenheit Tür und Tor geöffnet hat.
Schmerzen, Tränen, Angst, Verzweiflung
bis hin zum Selbstmord
sind die traurige und erschütternde Bilanz,
die ohne Schamgefühl von der Kurie verschwiegen wird.
– Gnade den Verantwortlichen!

 

Eine neue Erkenntnis:

NICHT GEGEN PAPST FRANZISKUS
– SONDERN MIT IHM
– BEGINNT DER WEG ZUR LÖSUNG!!!
Verlassen Sie die 1000-jährige Sackgasse,
damit CHRISTUS als GOTT und MENSCH wieder
 MITTELPUNKT seiner HEILSLEHRE wird!


Ohne ihn führen alle Diskussionen ins Leere.

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

Die Schöpfungsordnung Gottes!

Im Jahr 1139 – bei der Einführung der Pflicht zum Zölibat, begann der Widersacher in der Institution Katholische Kirche sein Zepter zu schwingen.

Ab diesem Zeitpunkt hat der Papst unbewusst  beschlossen,
Christus nur mehr ‚Gott‘ sein zu lassen.
Er hat ihm dadurch das ‚Menschsein‘ genommen und die Auferstehung verweigert.

Seit dieser Zeit, bringen die Bischöfe und Kardinäle bei der Priesterweihe ‚Christus im Priester‘ um. Dabei wurden und werden ihm Herz und Gefühle seines ‚Mensch und Mannseins‘ eingefroren. Das Wort ‚Liebe‘ ist ab jetzt für ihn und seine Nachfolger nur mehr eine Worthülse.

„Wenn ich mit den Zungen der Menschen und der Engel redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz und eine klingende Schelle.“(Kor 13,1)

Es wird in der Institution Katholische Kirche seit 1000 Jahren ignoriert, dass Gott auch die Frau erschaffen hat. Für Christus war es eine Selbstverständlichkeit, die Schöpfungsordnung seines Vaters zu respektieren.

Darum setzte er den verheirateten Apostel Petrus zu seinem Nachfolger ein mit den Worten: „Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Pforten der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“

Die Institution Katholische Kirche ist sich nicht bewusst, wie viel sie durch die Pflicht zum Zölibat, Schuld auf sich geladen und der Verlogenheit Tür und Tor geöffnet hat. Schmerzen, Tränen, Verzweiflung bis hin zum Selbstmord ist die traurige Bilanz, die ohne Schamgefühl verschwiegen wird.

Wenn es die Institution Katholische Kirche weiterhin nicht wahrhaben will,
dass Christus als „MENSCH“ im Priester fehlt, dreht sie sich die nächsten
1000 Jahre weiterhin im Kreis, also um ihre eigene Achse. – Ilse Sixt

– Gnade den Verantwortlichen!

Ilse Sixt – Oberpframmern

 

Reaktionen

Dr. Herbert Kohlmaier – Priesterinitiative Österreich
Gedanken – weitergedacht – Nr. 50 – September 2016
GEDANKEN ZU GLAUBE UND ZEIT.
Ilse Sixt, Oberpframmern, D – www.ilsesixt.de
Wenn es die Institution Katholische Kirche (KLERUS) nicht wahrhaben will, dass Christus als „MENSCH“ im Priester fehlt, dreht sie sich die nächsten 1000 Jahre weiterhin im Kreis, also um ihre eigene Achse.
(Erkenntnis nach 30 Jahren Kampf gegen den Zölibat).

Liebe Frau Sixt! Vielen herzlichen Dank! Allenthalben ist doch ein Umdenken in dieser Sache spürbar. Dazu haben Sie viel beigetragen! Machen Sie weiter zur Freude Ihres G. M. (Prof.Dr.)

Liebe Frau Sixt! Mit dieser Erkenntnis der Schöpfungsordnung haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Liebe Grüße, H. und A. Ch.

Wie wahr!!! Herzliche Grüße, Jürgen

Liebe Ilse, Dein Artikel „Schöpfungsordnung“ ist eine tiefe Anklage über die Missachtung göttlicher Ordnung, zumal, wenn eine Übertretung mit Zwang verbunden ist. Danke Dir für Deine mutige und wahre Mission, sie wird Früchte tragen. Man braucht Geduld. Gott segne Dich. Dein Padre Humberto (Missionar  In Brasilien.)

Ex – Pater Georg droht lange Haftstrafe (7Jahre) Münchner Merkur – 10.8.2016

Es ist bestimmt nicht meine Absicht, einen Missbrauchstäter in Schutz zu nehmen. Wenn ich aber bedenke, dass einem jungen Mann mit 25 Jahren bei der Priesterweihe für den Rest seines Lebens Herz und Gefühle ‚eingefroren‘ werden, muss man den Schuldigen, meines Erachtens, in den menschenverachtenden Rahmenbedingungen der vergreisten Männerdomäne Institution Katholische Kirche suchen. Gnade den Verantwortlichen!

Ilse Sixt – Oberpframmern

Liebe Frau Sixt, Sie treffen ziemlich ins Schwarze mit Ihren Analysen, es ist leider ein grausiges Unrecht, das da tagtäglich seine Fortsetzungsgeschichte erfährt. Es erfährt seine Fortsetzung, weil es die in der ganzen katholischen Einrichtung nicht juckt. Ich rege mich manchmal über mich selber auf, was ich gewillt bin, alles hinzunehmen, auch das ganze Elend in meiner Kirche. Wir verharmlosen, verharmlosen, verharmlosen! Und wie Sie sagen, dabei ginge es doch um Lebendigkeit. Meine Analyse ist auch diese, dass die Kirche in vielen Punkten zum ‚Leblosen‘ neigt. Es fühlen sich Charaktere wohl in der Kirche, denen irgendwie die Lebendigkeit abhanden gekommen ist, die sich mit dem System arrangieren können – irgendwie jedenfalls und die Kirche stößt die LEBENDIGEN MENSCHEN, die mehr wollen und der Kirche unendlich viel zu geben hätten, immer wieder vor den Kopf….Gott lässt sich in menschlichen Worten ja nicht aussagen, weil er der je Größere ist. Aber wenn Gott den Menschen sich zum Bilde als Mann und Frau schuf und erst im Miteinander dieser beiden das göttliche sich in etwa zeigt, dann betrügt sich die Kirche um mindestens 50% an Gotteserkenntnis. Die Argumente der Kirche, mit denen auf dem zölibateren Männerpriestertum herumgeritten wird, finde ich hölzern.
Mit besten sommerlichen Grüßen, M.N. (Diakon).

 

 

 

Der Zölibat als „Pflicht“!

1000 Jahre nach Christus haben viele Priester mit ihren Familien und der Gemeinde Eucharistie gefeiert. Christus war mitten unter ihnen. Im Gebet vereint, trugen sie auch Verantwortung füreinander, weil ihnen Christus in jedem Menschen begegnete.

Erst im Jahr 1139 wurde der „Pflicht“- Zölibat eingeführt, unter anderem des Geldes wegen, damit die Einkünfte der Priester und ihr gesamtes Eigentum bei deren Tod an die Institution Kirche zurückfällt und nicht an die eigene Familie vererbt werden kann.

Auch heute ist es eine Tatsache, dass die Institution Kirche die allgemeine Erklärung der Menschenrechte nicht unterschrieben hat. Denn dort heißt es: „Jeder Mensch hat ein Recht auf Ehe.“ Damit grenzt das Festhalten der katholischen Kirche am Pflichtzölibat an Menschenrechtsverletzung.

In der Institution Kirche wird bei jeder Gelegenheit behauptet, dass die Feier der Eucharistie das Herzstück unseres katholischen Glaubens sei. Das ist ein großer und gewaltiger Irrtum! Denn: Über der Eucharistie steht der „ Pflicht“- Zölibat! Ohne ihn, das heißt, ohne einen zölibatär lebenden Priester, kann Eucharistie nicht gefeiert werden.

Der Heilige Geist hat somit eine neue Erkenntnis über den Zölibat als „Pflicht“ (Im Gegensatz zum Zölibat als Charisma, der immer von einigen gelebt wurde und wird) ans Licht gebracht. Gesehen als eine Verhinderung der Eucharistie ist er ein „ Krebsgeschwür“ der katholischen Kirche, das mit Riesenschritten vorwärtsdrängt, um unser kostbarstes Gut, den Glauben an Jesus Christus, zu zerstören.

Der ehemalige Bischof von Innsbruck, Dr. Reinhold Stecher, fasst das in die Worte: „ Die jetzige Generation hat keine Priester und die nächste braucht keine mehr.“

Zum Erweis, dass der Zölibat als Pflicht ein Krebsgeschwür ist, das zu Heuchelei und zum Rücktritt von Priestern und Bischöfen führt, folgen zwei Nachrichten aus diesem Jahr.

Einheimische katholische Priester in der Zentralafrikanischen Republik haben gedroht, massenweise ihr Amt niederzulegen, nachdem der Vatikan offenbar Erzbischof Paulin Pomodino (54) abgesetzt hat, weil er nicht den Pflichtzölibat im Klerus durchgesetzt hat, so berichten örtliche Zeitungen. Zehn Tage vorher wurde ein anderer Bischof, Francois- Xavier Yombandje, aus dem gleichen Grund abgesetzt. Ihr Rücktritt bedeutet, dass gegenwärtig nur noch eine von den zehn Diözesen der Zentralafrikanischen Republik von einem einheimischen Bischof geleitet wird. Die Zeitungen berichten, dass die einheimischen Priester des Landes ein Krisen- Treffen veranstaltet haben, auf dem sie sagten, sie würden alle zurücktreten, wenn der Bischof abgesetzt würde.

54 Prozent der polnischen Priester sind für die Abschaffung des Pflichtzölibats. Fast ein Drittel der Priester des Landes hat eine feste Beziehung zu einer Frau, 12 Prozent geben zu , mit einer Frau zusammenzuleben. Das ergab eine Umfrage. - Beide Nachrichten stammen aus der Londoner katholischen Wochenzeitung The Tablet (14.2. und 30.5.2009)

Ilse Sixt Oberpframmern